bayerns alpenvorland

Zu Füßen der bayerischen Alpen liegt das Alpenvorland. Der letzten Eiszeit verdankt es sein Aussehen, welches der Erschaffer einer Modelllandschaft nicht schöner gestalten könnte. Diese geschwungenen Hügel, die Seen, in Nähe oder Ferne immer das Bergpanorama. Zwiebeltürme, prächtige alte Eichen, Blumenwiesen. Kühe, Pferde, Schafe.

 

Morgens liegen oft Nebelschwaden über den Tälern, den Mooren, den Seen. Abends quellen nicht selten kilometerhohe Wolken in die Höhe. Die Energie entlädt sich in kräftigen Schauern, Blitz und Donner. Und dann, kurz bevor die Sonne hinter dem Horizont verschwindet, blitzt sie noch mal durch. Taucht die Landschaft in grelles Gelb, die Wolken in pink.

 

Obwohl das Alpenvorland meiner Meinung nach doch sehr intensiv bewirtschaftet wird und die meisten Wiesen nur noch grün sind, ohne eine Blume, außer dem vom Dünger befeuerten Löwenzahn, gibt es noch kleine "wilde" Flecken. Flecken, an denen die sibirische Schwertlilie wächst, die Sumpfgladiole, die Trollblume, der blaue Enzian.

 

 

Einer dieser Flecken ist das Loisach-Kochelsee-Moor, Kosename: Kochelmoos.

 


das alpenvorland